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Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht | Änderungen im Vereinsrecht

Um unter anderem Deutschlands Vereinen und Stiftungen Handlungsfähigkeit zu ermöglichen, wurde kürzlich auf Bundesebene das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht verabschiedet. Dieses Gesetz gilt vorübergehend bis zum 31.12.2021.

Was bedeutet das für die Praxis?

Bisher waren ohne ausdrückliche Regelung in der Satzung sogenannte "Versammlungen mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie“ nur dann zulässig, wenn alle Mitglieder einem entsprechenden Vorgehen vorab einstimmig zugestimmt hatten. Dies ist durch die Gesetzesänderung nun auch für Vereine möglich, die keinen dementsprechenden Passus in ihrer Satzung haben. Ein Beschluss ist demnach nun auch ohne Versammlung gültig (siehe Art. 2 § 5 des Gesetzes), wenn

  • alle Mitglieder beteiligt wurden,
  • bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und
  • der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Für den Sonderfall, dass bei Ihnen gerade Vorstandswahlen anstehen, sieht das neue Gesetz ebenfalls eine Regelung vor. Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Abberufung oder bis zur Bestellung einer Nachfolgerin im Amt. Für diese Nachwahl wird die nächste Präsenzveranstaltung empfohlen, unabhängig davon, wann diese stattfinden kann.

Zu beachten ist dabei, dass sich an den Einladungsfristen z.B. für Delegiertenversammlungen nichts ändert. Alle Mitglieder müssen ausreichend Zeit zur Beteiligung haben. Das kann nun z.B. auch bedeuten, dass Delegierte sich erst mit den notwendigen technischen Geräten ausstatten müssen.

Spontan- & Nachbarschaftshilfen zu Corona-Zeiten

Das Coronavirus (COVID-19) hat Bayern fest im Griff. Charakter ist nun gefragt - und zwar quer durch alle Bevölkerungsschichten. Gerade besonders gefährdete Personen, die sogenannten Risikogruppen, sind nun auf Unterstützung angewiesen. Ganz gleich ob beim Einkaufen, bei Postsendungen oder anderen Tätigkeiten. Viele Initiativen packen hier nun tatkräftig mit an.

Organisiert und koordiniert wird dies oftmals in den Sozialen Medien. Der Bayerische Rundfunk hat eine Zusammenstellung wichtiger Social-Media-Gruppen online gestellt, die stetig aktualisiert wird. Diese finden Sie hier.

Beispielhaft stellt die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein unter der Rubrik "Ehrenamt der Woche" in den kommenden Tagen verschiedenste Initiativen aus allen Regierungsbezirken Bayerns vor. Gerade in dieser Stunde der Bewährung zeigt sich, wie wichtig das freiwillige Engagement für unser Land und die Menschen ist!

Generelle Hinweise zum allgemeinen Umgang in Zeiten des Coronavirus finden Sie auf unserer Startseite sowie unter www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/.

Vereine & die "Bon-Pflicht"

Kaum ein Thema wird unter den Einzelhändlern derzeit so stark diskutiert wie die sogenannte "Bon-Pflicht". Ob bzw. unter welchen Voraussetzungen diese auch für Vereine gilt, finden Sie hier.

Werden steuerbegünstigte Vereine unternehmerisch tätig, haben sie die gleichen steuerlichen Pflichten zu erfüllen wie nicht steuerbegünstigte Unternehmer. Hierzu gehören auch die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nach den §§ 145 ff. der Abgabenordnung (AO).

Nach dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12.2016 (Kassengesetz) sind seit dem 1.1.2020 in ganz Deutschland Unternehmer, die eine elektronische Kasse verwenden, verpflichtet, einen Kassenbeleg zu erstellen (Belegausgabepflicht, "Bon-Pflicht").

Diese Regelung gilt grundsätzlich auch für Vereine, sofern diese im Rahmen ihrer unternehmerische Tätigkeit (z.B. Verkauf von Speisen und Getränken) eine elektronische Registrierkasse oder ein computergestütztes Kassensystem verwenden.

Nach hiesiger Einschätzung kommt bei Vereinen jedoch ganz überwiegend kein elektronisches Kassensystem, sondern eine offene Ladenkasse zum Einsatz. In diesen Fällen besteht weiterhin keine Belegausgabepflicht.

Das heißt: Erst wenn Sie bspw. bei Ihrer Vereinsfeier ein elektronisches Kassensystem nutzen, greift die Belegausgabepflicht. Sofern nur eine offene Ladenkasse verwendet wird, besteht keine Pflicht zur Ausgabe eines Beleges.

Ehrenamt schützen, Vereine stärken, Datenschutz mit Augenmaß

Mit dem Bayerischen Weg der Datenschutz-Grundverordnung stärkt die Staatsregierung Vereine und  Ehrenamtliche. Die bayernweiten Sonderregelungen im Überblick

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung hat bei vielen Vereinen für Verunsicherung gesorgt. Die sogenannte DSGVO ist seit dem 25. Mai geltendes europäisches Recht. Wir nehmen es nicht hin, dass solche Bürokratisierung Vereine in Bayern belastet.

Der Bayerische Weg schützt Vereine und sorgt für eine angemessene und angepasste Anwendung des europäischen Rechts:

  • Schutz des ehrenamtlichen Engagements: Kein Amateursportverein, keine Musikkappelle muss einen Datenschutzbeauftragten bestellen. 
  • Hinweise und Beratung statt Sanktionen: Wer nicht auf Anhieb alles gleich richtig macht, muss nicht mit Sanktionen rechnen. 
  • Keine Abmahnindustrie: Eine Praxis von Abmahnanwälten, die Vereine oder Unternehmen rechtsmissbräuchlich abmahnen und abkassieren, wird die Bayerische Staatsregierung nicht hinnehmen.
  • Hotline für Vereine und ehrenamtlich Tätige beim Landesamt für Datenschutzaufsicht: 0981-53-1810
  • Website des Bayerischen Innenministeriums: www.dsgvo-verstehen-bayern.de

 

5 Tipps für Vereine zum Umgang mit der DSGVO

1. Entwarnung für Vereine – Es gibt einen Bayerischen Weg

Das müssen Sie nicht tun!

Die Bayerische Staatsregierung schützt das ehrenamtliche Engagement und lässt die Vereine nicht im Stich. Wir gehen den Bayerischen Weg:

  • Kein Datenschutzbeauftragter nötig bei Vereinen, wo weniger als 10 Personen für die Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortlich sind. Wer nur ab und zu Zugang zu Daten hat, wird hier nicht mit eingerechnet! Zu den 10 Personen gehören nur diejenigen, deren Kernaufgabe die Datenverwaltung ist.
  • Keine Einwilligungserklärung nötig: Vereine brauchen keine Erlaubnis ihrer Mitglieder einzuholen, um deren Daten erheben, verarbeiten und nutzen zu können: Dies ist durch die vertragliche Beziehung der Mitgliedschaft automatisch geregelt.

    Sie brauchen also bei bestehenden Mitgliedern nicht extra eine Einwilligungserklärung einzuholen, wenn Sie weiterhin Einladungen, Newsletter etc. versenden wollen. Bei Neumitgliedern nehmen Sie einfach einen Passus im Mitgliedsantrag auf. (Ausnahme: Bei Veröffentlichung von Fotos / Mitgliederdaten auf der Webseite oder sonstigen Veröffentlichungen → hier muss Einverständnis eingeholt werden
    Muster einer Einwilligungserklärung: Fotos auf Internetseite des Vereins
    Muster einer Einwilligungserklärung: Mitgliederdaten auf Internetseite des Vereins
  • Beratung statt Sanktionen: Wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, wird es keine Bußgelder geben. Die Staatsregierung wird hier mit praxisnahen Unterstützungsangeboten weiterhelfen. 

  • Wir werden eine Praxis von Abmahnanwälten, die Vereine oder Unternehmen rechtsmissbräuchlich abmahnen und abkassieren, nicht hinnehmen.

2. Informieren Sie neue Mitglieder über folgendes...

  1. welche Daten Sie
  2. zu welchem Zweck erheben und
  3. wer diese Daten einsehen kann.     

Tipp: Bei bereits bestehenden Mitgliedern besteht diese Informationspflicht nicht!

Tipp: Worüber muss ich eigentlich genau informieren?

Muster-Informationsschreiben

„Welche Daten“?

In der Regel sind das:

Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Bankverbindung, Vereinsbereich (z.B. Turnen, Jugendchor etc.)

„zu welchem Zweck“?

In der Regel sind das:

  • Mitgliederverwaltung  
  • Beitragsverwaltung
  • Betrieb der Webseite des Vereins (über Hosting-Dienstleister) / Veröffentlichung von Fotos der Mitglieder auf der Webseite zur Außendarstellung
„wer“?

In der Regel sind das:

  • die für die Mitglieds- und Beitragsverwaltung zuständigen Personen
  • Hosting-Dienstleister für den Betrieb der Webseite
  • ggf. Dachverbände / Dachorganisationen

Tipp: Bringen Sie diese Informationen gleich im Mitgliedsantrag unter.

3. Holen Sie eine Einwilligung der Mitglieder ein

...wenn Sie Fotos und ggf. Mitgliederdaten auf der Vereins-Webseite veröffentlichen wollen. Keine Einwilligung bei bestehenden Mitgliedern für Versand von Einladungen / Newslettern etc. nötig!   

Muster einer Einwilligungserklärung: Fotos auf Internetseite des Vereins

Muster einer Einwilligungserklärung: Mitgliederdaten auf Internetseite des Vereins

Tipp: In der Praxis bewährt es sich, dass man die Personen, die Sie fotografieren möchten, vor der Veranstaltung (mündlich oder über einen kleinen schriftlichen Hinweis am Eingang) kurz darüber informiert, dass man Fotos macht, und zwar

  1. zwecks Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, dass
  2. diese Fotos auf der Webseite des Vereins (oder anderen Publikationswegen) veröffentlicht werden
  3. und dass die Personen, die dies nicht möchten, dies jederzeit ablehnen können.

Tipp: Bei künftigen Mitgliedern: Bringen Sie diese Einwilligungserklärung gleich beim Mitgliedsantrag unter.

4. Legen Sie eine Tabelle an, aus der hervorgeht, wie Ihr Verein mit personenbezogenen Daten umgeht.

Dieses Verzeichnis muss mindestens folgende Informationen enthalten:

Mustertabelle

  • Namen und Kontaktdaten des Vereins und ggf. Datenschutzbeauftragter (s.1. Entwarnung für Vereine)
  • Um die Daten welcher Personengruppen handelt es sich?
    Tipp: In der Regel gibt es bei Vereinen 2 wichtige Personengruppen:
    1. Mitglieder
    2. Beschäftigte
  • Zweck der Datenverarbeitung
    Tipp: In der Regel sind das
    1. bei Mitgliedern: Mitgliederverwaltung, Beitragsverwaltung, Betrieb der Webseite des Vereins (über Hosting-Dienstleister) / Veröffentlichung von Fotos der Mitglieder auf der Webseite zur Außendarstellung
    2. bei Beschäftigten: Lohnabrechnung (über externen Dienstleister)
  • Welche Art von Daten wird erhoben?
    Tipp: In der Regel sind das Name, Adresse, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, E-Mail-Adresse, Bankverbindung, Vereinsbereich (z.B. Turnen, Jugendchor etc.)

  • Welche Personengruppe bekommt die Daten noch?
    Tipp: In der Regel können das bei Vereinen sein:
    1. Externer Dienstleister (für Lohnabrechnung)
    2. Steuerberater (für Beitragsverwaltung)
    3. ggf. Dachverbände / Dachorganisationen 
  • wenn möglich, vorgesehene Fristen für die Löschung der verschiedenen Datenkategorien (– bei Spendenquittungen z.B. „10 Jahre“)

5. Führen Sie eine Datenschutz - Verpflichtung Ihrer Beschäftigten durch

Muster für Datenschutz-Verpflichtung

Die Personen, die mit der Datenverarbeitung befasst sind, müssen auf das Datengeheimnis verpflichtet werden. Dazu sollte der Verein ein entsprechendes Merkblatt vorbereiten und per Unterschrift bestätigen lassen.

 

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Die Bayerische Ehrenamtskarte – ein Zeichen der Anerkennung

Seit 2011 ist die Bayerische Ehrenamtskarte ein Zeichen der Anerkennung für besonderes Bürgerschaftliches Engagement. Jedes einzelne Engagement leistet einen Beitrag zum Gemeinwohl, das über die jeweilige Gemeinde-, Stadt- oder Kreisgrenze hinauswirkt und letztlich dem gesamten Freistaat zugutekommt. Deshalb arbeiten der Freistaat Bayern, die kreisfreien Städte und die Landkreise Bayerns zusammen, um mit dieser bayernweit gültigen Ehrenamtskarte ein „Dankeschön“ an die besonders engagierten Bürger zu richten.

Seit ihrer Einführung wurden in Bayern annährend 200.000 Ehrenamtskarten ausgegeben - 92 von insgesamt 96 Landkreisen und kreisfreien Städten beteiligen sich daran. Rund 4000 Akzeptanzpartner geben Ehrenamtskartenbesitzer Vergünstigungen auf ihre Produkte und Dienstleistungen. Zudem besuchen die Karteninhaber gratis die staatlichen Kunstmuseen und -sammlungen sowie die staatlichen Natur­wissen­schaftlichen Sammlungen Bayerns.

Dabei unterscheiden sich zwei Arten von Ehrenamtskarte. Die blaue Ehrenamtskarte ist für drei Jahre gültig und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren, die zum Beispiel Inhaber einer Jugendleitercard (Juleica) sind, sich mindestens zwei Jahre durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich engagieren oder einen Freiwilligendienst (FSJ, FÖJ, BFD) ableisten.

Die unbegrenzt goldene Ehrenamtskarte erhalten zum Beispiel Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten oder Ehrenamtliche, die seit mindestens 25 Jahren mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich tätig waren.

Weitere Voraussetzungen und weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Bild 15 Ehrenamtskarten

 


 

Blickwechsel – Antisemitismuskritische Bildung für Ehrenamtliche und Interessierte

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) laden Ehrenamtliche und Interessierte ab Oktober 2020 zu einem Tagesseminar ein, um sich über Motive,

Formen und aktuelle Fälle von Antisemitismus stärker bewusst zu werden. An sechs Terminen in unterschiedlichen Städten in Bayern werden in den Seminaren zudem Handlungsoptionen reflektiert, um Judenhass im Alltag und im Ehrenamt entgegentreten zu können.

Durch die Zusammenarbeit mit der jeweiligen jüdischen Gemeinde vor Ort soll das Seminar die Kontakte zwischen Gemeinde und Zivilgesellschaft stärken. Weitere Informationen und Anmeldung: www.lbe.bayern.de

Die Seminarreihe findet an folgenden Terminen statt:

  • 18.10.2020 in Erlangen
  • 25.10.2020 in Nürnberg
  • 08.11.2020 in Bamberg
  • 15.11.2020 in Straubing
  • 29.11.2020 in Würzburg
  • 13.12.2020 in Amberg

2020-10-15 Antisemitismus


 

Ehrenamtspreis 2021 "Stadt-Land-Lebenswert" der Versicherungskammer Stiftung

Noch bis 30. November bewerben

Mit der diesjährigen Ausschreibung des Ehrenamtspreises möchte dei Versicherungskammer Stiftung Kommunen, Städte und Gemeinden zusammen mit ihren Ehrenamtlichen ein sichtbares Dankeschön aussprechen, dass sie sich gemeinsam für ein lebenswertes Miteinander am Wohn- und Lebensort stark machen.

Die Versicherungskammer Stiftung dotiert den diesjährigen Ehrenamtspreis „Stadt – Land – Lebenswert“ mit insgesamt 80.000 Euro. Auf jeden Regierungsbezirk in Bayern sowie in der Pfalz je 10.000 Euro, aufgeteilt auf zwei Preiskategorien à 5.000 Euro.

Ausgezeichnet werden jeweils die Stadt oder Kommune zusammen mit ihren eingereichten Projekten. Gesucht werden erfolgreiche Projekte, die zusammen mit gemeinnützigen Organisationen durchgeführt werden, und die einen erkennbaren „Lebenswert“ für Bürger und Bürgerinnen schaffen sowie die Lebenssituation vor Ort verbessern. Zum Bewerbungsverfahren bitte auf folgenden Link klicken: www.versicherungskammer-stiftung.de/preise/ehrenamtspreis

Bild mit gezeichneter Familie

 


 

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert Digitalisierung in Vereinen finanziell

Bewerbung bis 20. November möglich

Wie wird dem Mitgliederschwund in Vereinen und ehrenamtlichen Initiativen entgegengewirkt? Wie können Angebote wieder aufgebaut und Mitglieder zu Engagement und Ehrenamt motiviert werden? Helfen könnte digitale Technik. Doch stehen die notwendige Ausstattung und das Know How dafür bereit? Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt ihr erstes Förderprogramm auf, um gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Digitalisierung zu unterstützen.

Mit bis zu 100.000 Euro fördert die Stiftung unter anderem:

  • Sachausgaben (z.B. Hardware oder Software)
  • projektbezogene Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung)
  • projektbezogene Honorarkosten (z.B. für Programmierung oder Design)
  • begleitende Beratung, Qualifizierung und Coaching (z.B. für die Einführung neuer Software)
  • Verwaltungskostenpauschale (z.B. Mietnebenkosten oder Büromaterial)

Genauere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen gibt es auf www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/

2020-24-09-förderung


 

Die nächsten Termine von Barfuss Herz

Rainer Graf von Barfuss Herz ist wieder - barfuß - unterwegs und sammelt fleißig ehrenamtlich Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Memmingen.

An folgenden Tagen können Sie Herrn Graf entweder selbst begleiten und oder mit einer kleinen Spende für das Kinderhospiz unterstützen:

Donnerstag 27.08.2020 Stuiben - von Gschwend oder Mittagbahn 1749 m
Donnerstag 17.09.2020 Gr. Aufacker - Oberammergau 1542 m
Donnerstag 08.10.2020 Wertacher Höhe - Unterjoch 1695 m
Donnerstag 29.10.2020 Grünten - Kammeregg Alpe 1738 m
Donnerstag 12.11.2020 Auerberg - Bernbeuren 1055 m

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.barfussherz.de!


 

Oscarverdächtig: Das Ehrenamt im Landkreis Würzburg

Viel Schweiß von über 100 Ehrenamtlichen aus dem Landkreis Würzburg kostete der „FEEL FR.E.E.“-Film des gleichnamigen Schülerprojekts der Würzburger Servicestelle Ehrenamt. Am 14. Juli feierte der fünfminütige Film im Autokino Dettelbach Premiere.

Aus einer kleinen Idee wurde dabei ein großes partizipatives Projekt. Von der Entwicklung eines Storyboards bis zum fertigen Dreh war es ein langer Weg. Unter Leitung von Kerstin Gressel hat die "FEEL FR.E.E. Film-Crew" - sieben Jugendliche und ehemalige FEEL FR.E.E. Teilnehmer - gemeinsam mit dem Filmemacher Christoph Kirchner viele Stunden in, Ideenentwicklung, Planung, Technikschulung und Feinschliff investiert. An sieben Drehtagen wurde hinter und vor der Kamera in Zusammenarbeit mit über 100 Ehrenamtlichen aus dem ganzen Landkreis Würzburg alles gegeben. In zwei Jahren Produktionszeit entstand so ein Kurzfilm, der ohne Sprache Geschichten aus dem Alltag erzählt und deutlich macht: ohne das ehrenamtliche Engagement wäre so Vieles nicht möglich, wir brauchen jeden Einzelnen!

Gefördert wurde das Filmprojekt vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Lagfa Bayern e.V. im Rahmen des Förderprogramms "Miteinander Leben - Ehrenamt verbindet".

Weitere Videos wie das "Making Of" oder Einzelclips zu allen sechs Themenbereichen können Sie hier betrachten.

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"Werte Leben"  - Das Magazin der Stiftung Wertebündnis Bayern

Die aktuelle Ausgabe des Stiftungsmagazins widmet sich dem Thema "Mit Werten aus der Krise". Auch Bayerns Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein ist darin mit einem Beitrag vertreten. Klicken Sie sich rein!

2020-07-30 Wertemagazin Neu


 

Barfuss Herz 2020

Nach coronabedingter Unterbrechung ist Rainer Graf wieder im Rahmen von "Barfuss Herz" unterwegs, diesmal auf dem Auerberg bei Bernbeuern. Er sammelt wieder fleißig Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach - ehrenamtlich, versteht sich! Infos und Spendenkonto unter www.barfussherz.de/

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Freiwillige helfen jetzt - Neue Aktion des Bundesfamilienministeriums

Die neue Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bringt Ehrenamtliche und Einrichtungen zusammen - Auch in Bayern! Infos auf der Webseite www.freiwillige-helfen-jetzt.de


 

Einsatz für die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern

Zum Nachtragshaushalt 2020, der demnächst vom Bayerischen Landtag beschlossen wird, verspricht die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein Folgendes: „Ich werde mich gemeinsam mit den Regierungsfraktionen von CSU und FREIEN WÄHLERN dafür einsetzen, die Mittel der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern um 200.000 Euro zu verstärken!“

Durch eine dementsprechende Verstärkung könnten noch mehr innovative, ehrenamtliche Ideen in den Genuss von Projektgeldern kommen. „Das wäre ein starkes Signal an das Bürgerschaftliche Engagement in ganz Bayern“, ist sich Gottstein sicher.


 

Wegweiser für Vereine 2020 - Unterallgäu

Lra UnterallgäuDas Landratsamt Unterallgäu bietet mit dem "Wegweiser für Vereine" 2020 wieder zahlreiche interessante und informative Fortbildungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche in der Region an.

Ein Klick lohnt sich!


 

Präsentation des Ehrenamts in der Freien Wohlfahrtspflege

Freie Wohlfahrtspflege

Sie haben Zeit und sind auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Betätigung? Sie wollen sich tatkräftig in die Gesellschaft einbringen? Dann sind Sie bei der Freien Wohlfahrtspflege und ihren Mitgliedsverbänden genau richtig! Beispiele für erfüllende Felder des Bürgerschaftlichen Engagements finden Sie hier!


 

Freiwillige Feuerwehr München sucht Ehrenamtliche für Brandschutzprojekt

Ffw Prävention

Wie verhalte ich mich bei einem Brand? Was muss ich dabei beachten? Wie kann ich helfen?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Projektes "PRÄVENTION - EINFACH. WICHTIG. FÜR ALLE!" der Freiwillige Feuerwehr München Kindern und Jugendlichen sowohl von Ehrenamtlichen als auch von hauptberuflichen Feuerwehrlern erklärt.

Für diese Form der Brandschutzerziehung sucht die Freiwillige Feuerwehr München noch Ehrenamtliche, die sich zu Brandschutzexperten ausbilden lassen wollen. Bei Interesse einfach eine E-Mail an praevention@ffw-muenchen.de!

Weitere Infos hier!


 

Migranten ehrenamtliches Engagement näherbringen

Rund ein Viertel der Einwohner von München hat einen Migrationshintergrund, Tendenz aufgrund des Zustroms von Schutzsuchenden in den letzten Jahren steigend. Um vermehrt auch diese Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, werben die Münchner Freiwilligen-Agenturen mit einem neuen "Erklär-Film". Sehenswert!

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Finanzminister der Ländern wollen Ehrenamtspauschale und Übungsleiterfreibetrag erhöhen

Die Finanzminister der Länder sprachen sich am Freitag, den 24. Mai 2019 in Berlin dafür aus, den Übungsleiterfreibetrag um 600 Euro auf jährlich 3000 Euro sowie die Ehrenamtspauschale um 120 Euro auf 840 Euro zu erhöhen. 

Die Ehrenamtsbeauftragte begrüßt die Entscheidung und hofft auf eine baldige Umsetzung des Beschlusses durch den Bund.


 

 

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - in Bayern nicht so heiß gegessen wie von Europa gekocht!

Die Datenschutz-Grundverordnung stellt viele Ehrenamtliche vor große Heraus­forderungen. Aber es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wurde. Hier finden Sie 5 Tipps für Vereine zum Umgang mit der DSGVO.

Bild Dsgvo 5 Tipps Fuer Vereine


 

Gut zu wissen: Das Freiwillige Soziale Jahr mal anders – das FSJ Digital

Wer im Raum Oberfranken an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) interessiert ist und dieses einmal „anders“ erleben möchte, für den gibt es das FSJ Digital: Schülern, jungen Erwachsenen, Eltern und Senioren Mut für die digitale Welt machen, Workshops abhalten und digitale Sprechstunden abhalten – das alles gehört zur Bandbreite des FSJ Digital. Nähere Infos beim BRK Kreisverband Kronach (Telefon: 09261 / 60 72 110).

Fsj Digital - Moritz Stroehlein


 

Gut zu wissen: Bayern macht mit anderen Ländern Vorstoß auf Bundesebene - Erhöhung der Freigrenze des § 64 ABS. 3 Abgabenordnung

Bayern beteiligte sich am 28. Juni mit anderen Ländern am Entschließungsantrag im Bundesrat, um für steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, die von Vereinen unterhalten werden und die lediglich geringe Umsätze erzielen, eine höhere Freigrenze zu erzielen: von 35.000 Euro auf 45.000 Euro.

mehr

Bundesrat Entschliessungsantrag


 

Bayerischer Verdienstorden

160.000 Erwachsene und 100.000 Jugendliche verbringen ihre Freizeit beim Bayerischen Trachtenverband. Sie pflegen Tradition, Kultur, Mundart und vieles mehr. Am 27. Juni erhielt Max Bertl, Vorsitzender des Bayerischen Trachten­verbands, den Verdienstorden für seinen großartigen Einsatz für unsere Heimat und bayerisches Brauchtum. Herzlichen Glückwunsch!

Bild 11 Bayerischer Verdienstorden


 

Entwarnung für Vereine – Der Bayerische Weg bei der DSGVO: helfen statt strafen

Mit dem bayerischen Weg gibt die Staatsregierung der Datenschutz-Grundverordnung ein vereinsfreundliches Gesicht. Die neuen Bestimmungen der DSGVO werden mit Augenmaß angewandt und ehrenamtliches Engagement wird geschützt.

Ministerrat


 

Gut zu wissen: Unterstützer gesucht - Helfernetz Bayern

Helfernetz Bayern – das sind die sieben Hilfs- und Einsatzorganisationen in Bayern, die sich im Bevölkerungsschutz engagieren. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ sucht das Helfernetz Bayern nicht nur Ehrenamtliche, sondern Unter­nehmen in ganz Bayern, die sich stark machen für das Ehrenamt.

Quelle: Helfernetz Bayern
Foto: Helfernetz Bayern

 

Gut zu wissen: Juleica

Die Juleica ist seit langem ein wertvolles Zertifikat, das sich Jugendleiter/innen erwerben können. Danke an den Bayerischen Jugendring, der dafür vom Freistaat gut gefördert wird. Die Juleica macht fit für die Herausforderungen in der Jugen­darbeit, man profitiert aber auch für die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Fragt bei Eurem Stadt- oder Kreisjugendring nach!

Juleica


Aktuelle Termine

26.11.2020: Besuch bei der Stadt Landshut

 

04.12.2020: Zweite Sitzung des Beirats zum Fünften Bayerischen Sozialbericht

 

15.12.2020: Meeting des Bayerischen Jugendrings

Pressemitteilungen

Ehrenamt der Woche: Terre des Femmes - Städtegruppe Regensburg

zur Pressemitteilung

zum Ehrenamt der Woche

 

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Schon gewusst?

Über 160.000 Freiwillige beim Bayerischen Trachtenverband kümmern sich um die Themen Brauchtum, Tracht, Dialekt oder Schuhplatteln.

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