Ehrenamt der Woche

13. August 2018: Ehrenamtliches Engagement von Menschen mit Behinderung

Ehrenamt mal anders herum: Immer mehr Menschen mit Be­hin­de­rung wollen sich ehren­amtlich in die Gemeinschaft einbringen, weiß die Beauftragte für Menschen mit Behinderung Irmgard Badura. Sie sehen sich nicht nur als po­ten­zi­elle Emp­fän­ger, sondern umgekehrt auch als Geber von ehrenamtlichem En­ga­ge­ment. „Helfen macht Freude. Das gilt für alle Menschen. Und für alle Menschen ist es wichtig, eine sinnvolle Aufgabe zu haben, un­ab­hängig davon, ob sie eine Be­hinderung haben oder nicht“, so die Ehrenamtsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer.

Diese Woche möchten wir Ihnen zwei Beispiele aus der Praxis vorstellen und Menschen mit und ohne Behinderung Lust machen, Ähnliches auszuprobieren.

Blutspendedienst des BRK Bad Neustadt

Blutspendedienst des BRK Bad Neustadt
Foto: Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.v.

Das Rote Kreuz Bad Neustadt/Saale macht vor, wie das gehen kann. Hier gibt es nämlich einen Blut­spende­dienst „Gemeinsam gegen Gleich­gültig­keit“, bei dem sich Menschen mit und ohne Behinderung en­ga­gie­ren. Ob bei der Betreuung und Verpflegung der Spender, ob beim Vorbereiten kleiner Speisen,  beim Servieren oder Auf­räumen – alle ehrenamtlichen Mitarbeiter des Blutspendedienstes sind hier gefragt.

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Assistenz beim Schwimmkurs im Freizeitnetzwerk Sport in Nürnberg

Schwimmkurs
Foto: Kerstin Bloß

Kerstin Bloß, seit der Geburt an Taubheit grenzend hochgradig schwer­hörig, engagiert sich ehren­amtlich auf vielfältige Art und Weise: In der Lebenshilfe Nürnberg ist sie zurzeit beim Freizeitnetzwerk Sport eingesetzt, das als Projekt der AKTION MENSCH sportbegeisterte Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt. Die Aufgabe von Kerstin Bloß ist es, einem Jungen mit Down-Syndrom beim Schwimmen lernen zu unterstützen.

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Schwimmkurs-2
Foto: Kerstin Bloß

Kerstin Bloß engagiert sich aber noch weit darüber hinaus. Sie ist Übungs­leiterin bei mehreren Vereinen u.a. Schwimmverein Franken e.V. (SV Franken e.V.), ATV Frankonia Nürn­berg e.V. und Hörgeschädigten Freizeit- und Sportgruppe Franken e.V. (HFS Franken e.V.). Als Zweit­kraft / Begleitkraft ist sie beim In­te­grati­ven Schwimmen in der Schwimm­schule Sam & More Heideck tätig. Ausserdem ist sie auch Sport­ab­zei­chen­prüferin für Laufen, Rad, Leichtathletik und Schwimmen im BLSV sowie im Behinderten- und Versehrten-Sportverband (BVS Bayern) aktiv. Besonders stolz ist Kerstin Bloß darauf, dass – auch durch ihren hartnäckigen Einsatz – im Oktober 2017 die erste deutschlandweite Rettungsschwimmerausbildung für Hörgeschädigte stattfand.

 

6. August 2018: Elisabethenverein in St. Joseph, München

Heidi Mielich, Vorsitzende des Elisabethenvereins, stellt vor, wie der Verein bedürftige Mitmenschen, insbesondere Senioren und Aleinerziehende, unterstützt und für sie da ist.

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