Ehrenamt der Woche

Hier stellen wir Euch Woche für Woche interessante Formen des Ehrenamts aus allen Regierungsbezirken Bayerns vor! Kennt auch Ihr jemanden, der für diese Rubrik passend wäre? Dann schreibt uns an: ehrenamtsbeauftragte@stmas.bayern.de!


 

31. Juli 2020 – Eva Maria Weigert und ihr Projekt „Freudentanz. Das grenzenlose Tanzprojekt“

2020-07-31schaubild Freudentanz

Musik und Tanz verbindet Menschen ohne Worte. Das dachte sich Eva Maria Weigert aus München vor 20 Jahren, als an einem grauen Regentag – im Oktober 2000 – in einem Flüchtlingsheim die Idee entstand, sich gegenseitig das Tanzen beizubringen. Das Projekt „Freudentanz“ war geboren. Die Flüchtlingskinder der ersten Generation „Freudentanz“ sind heute erwachsen und geben das weiter, was sie gelernt haben.  Die verschiedenen Tanzgruppen von „Freudentanz“ treten in Seniorenheimen, in Kirchengemeinden oder bei Stadtteil- und Betriebsfesten auf und spiegeln dort kulturelle Vielfalt wieder. In den Ferien bietet „Freudentanz“ Trainingscamps an, in denen nicht nur trainiert, sondern auch außerhalb des Trainings Zeit miteinander verbracht wird. Während der Corona-Krise fand kein Tanztraining statt. Die Helfer unterstützten Flüchtlingsfamilien online mit Nachhilfe oder bei den Hausaufgaben und unternahmen Spaziergänge in kleinen Gruppen. Initiatorin und Organisatorin von „Freudentanz“ ist Eva-Maria Weigert. Wir baten sie, ihr ehrenamtliches Projekt näher zu erläutern.

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24. Juli 2020: Ursula Holzfurtner und Monika Winkler vom Kinderschutzbund Regen-Viechtach e.V.

2020-07-24 Kinderschutzbund

Er setzt sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein: Der 1953 in Hamburg gegründete Deutsche Kinderschutzbund (DKSB). Er teilt sich in 16 Landesverbände und über 400 Ortsverbände auf. Der Landesverband Bayern stellt dabei 58 Ortsverbände, in dem sich über 10.000 freiwillige Helfer jeweils vor Ort in der Kinderschutzarbeit engagieren. Zwei dieser engagierten Menschen sind Ursula Holzfurtner und Monika Winkler vom Ortsverband Regen-Viechtach, der 2010 von Monika Winkler ins Leben gerufen wurde und bei dem alle Helfer ehrenamtlich arbeiten. Wir haben uns mit einigen Fragen an Ursula Holzfurtner gewandt.

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14. Juli 2020 – Ehrenamtliches Lesetraining

2020-07-14 Zöller

Lesen ist Kino für den Kopf - und schafft gleichzeitig Zugang zu Wissen. Unter dem Dach des Bundesverbandes „Mentor – Die Leselernhelfer“ fördern etwa 12.500 ehrenamtliche Lesementoren mehr als 16.500 Schüler in Deutschland. Ziel dabei ist, die Lesekompetenz der Schüler zu verbessern, das Textverständnis zu fördern und den Wortschatz der Schüler zu erweitern.

Auch in Bayern helfen viele Lesementorinnen und Lesementoren Kindern – sie betreuen je ein Kind über das gesamte Schuljahr außerhalb der Schulzeit. Die Lesementoren erhalten vor ihrem ersten Einsatz eine Schulung durch den Bundesverband. Elf Vereine in Bayern mit einer Vielzahl an Standorten vermitteln die Lesementoren. Einer dieser Institutionen ist die Freiwilligen Agentur Landshut (fala). In ihren Reihen engagiert sich die Steuerberaterin im Ruhestand Paula Zöller als Lesementorin. Wir haben sie befragt.

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03. Juli 2020 - Freiwilliges Engagement bei Condrobs

2020-07-03 Condrobs Schaubild

1971 gründete eine Gruppe Eltern drogenabhängiger Kinder eine Selbsthilfe-Initiative – mittlerweile ist „Condrobs“ ein überkonfessioneller Träger mit über 70 Einrichtungen in ganz Bayern, dessen Engagement weit über die Suchthilfe hinausgeht. Condrobs hilft Suchtgefährdeten und -kran­ken, aus ihrer Sucht auszu­stei­gen und in ein selbstbestimmtes, gesundes Leben sowie in Arbeit zurückzu­kehren. Parallel dazu unterstützt der Verein die Angehörigen und ist in der Hilfe für Geflüchtete, der Altenhilfe, der psychiatrischen Versorgung sowie im Ausbildungs- und Beschäftigungsbereich aktiv.

Dabei greifen zahlreiche freiwillig Engagierte den circa 800 hauptamtlichen Mitarbeitern unter die Arme. Zwei von ihnen sind Rebecca und Anna. Die beiden 25-jährigen Studentinnen engagieren sich jeweils sieben Stunden pro Woche im Kontaktladen „Limit“ in München. Dort finden Menschen mit Drogenproblemen, Substituierte oder auch Angehörige anonyme und kostenlose Unterstützung, Beratung und warme Mahlzeiten. Darüber hinaus können sie Spritzen tauschen oder Waschmaschine, Trockner und die Kleiderkammer nutzen. Rebecca und Anna haben uns ein paar Fragen zu ihrem Ehrenamt beantwortet:

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02. Juni 2020 - Wandern und Kultur im Bayerischen Wald dank Ehrenamt

2020-05-29 Eadw Wanderverein

2020 fällt die Feriengestaltung wegen der Corona-Krise anders aus als üblich und viele Bayern verbringen ihre Ferien in der Heimat. Hauptaktivität ist da das Wandern – denn Bayern hat neben den Alpen auch Mittelgebirge oder Biospährenreservate zu bieten, durch die sich viele Wanderwege schlängeln und die oft von ehrenamtlichen Helfern gepflegt und gewartet werden wie von den Mitgliedern des Wanderverbands Bayern, in dem 16 Wandervereine institutionalisiert sind. Einer davon ist der Bayerische Wald-Verein, dessen 20.000 Mitglieder wiederum in 58 Sektionen organisiert sind. Eine Sektion ist der Waldverein Zwiesel mit seinem ersten Vorsitzenden Egon Thum.

mehr über die Sektion Zwiesel


 

20. Mai 2020 – Der Bienensachverständige

2020-05-19 Berninger Titelbild

Bienen sind wichtige Nutztiere zum Erhalt des Planeten Erde. Anlässlich des Welttages der Bienen am 20. Mai stellt die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein im „Ehrenamt der Woche“ den Bienensachverständigen Andreas Berninger aus dem Landkreis Aschaffenburg vor .

Bei den Bienensachverständigen handelt es sich um Schnittstellen zwischen Imkern und dem zuständigen Veterinärsamt. An Bienensachverständige wenden sich Imker, wenn sie zum Beispiel eine Bienenkönigin verkaufen oder ihre Völker umziehen wollen. Die ehrenamtlich Tätigen kontrollieren die Bienenvölker auch auf Krankheiten wie die „Amerikanische Faulbrut“, die den Bienennachwuchs tötet.

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28. April 2020 - Gleiche Bildungschancen für alle

2020-04-28 Surendra Titelbild

Der heute 21-jährige Sagithjan Surendra hat 2017 das Aelius-Förderwerk mit Sitz in Nürnberg gegründet. Das Förderwerk bietet Mentoring- und Förderprogramme, die jungen Menschen Perspektiven schaffen, Impulse setzen, Inspiration geben und als Unterstützer zur Seite stehen. Es richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien, ihren Bildungsweg unabhängig von der sozialen und finanziellen Situation des Elternhaushaltes selbstbestimmt zu gehen. Sagithja Surendra, der Molekulare Medizin in Erlangen studiert, wurde vor Kurzem vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) zum „Student des Jahres“ ausgezeichnet und ist nun für den Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert. Wir haben uns mit dem engagierten Studenten unterhalten

zum schriftlichen Interview

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17. April 2020 - Ehrenamtliche fertigen Masken

2020-04-17 Eadw Nähen

Neben den vielen EinkaufshelferInnen sind derzeit vor allem die Nähergemeinschaften in aller Munde, wenn es um Bürgerschaftliches Engagement in Corona-Zeiten geht. In ihrer Freizeit nähen sie Mund-und Nasen-Masken, um Einrichtungen in ihrer Umgebung tatkräftig zu unterstützen. Wir haben uns mit Maik Lange, einem der Initiatoren einer Nähergemeinschaft im Münchner Stadtteil Nymphenburg, unterhalten.

zum Interview


 

07. April 2020 - Schülerinnen und Schüler gegen Einsamkeit

2020-04-07 Eadw Anzeige Thalmässing3
Wie kann man in Zeiten von „Social Distancing“ und „Flatten the Curve“ Menschen trotzdem nah sein? Vor allem denjenigen, die in Pflege- oder Altenheimen in besonderer Weise ein Bedürfnis nach Nähe und Austausch haben? Diese Frage stellte sich Karlheinz Seefeld, Lehrer an der GMS Thalmässing gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern der zweiten Klasse.

Hier gibt's die Details!


 

03. April 2020 - Menschliche Wärme
für Senioren trotz Corona dank neuer Ideen

2020 04 04 Schaubild Reichert

Elvi Reichert aus Erding steht für viele Menschen in Bayern, die sich ohne Institution im Hintergrund selbstständig aus Nächstenliebe für einsame, alte Menschen engagieren. Sie kümmert sich seit 2007 um circa zehn hochbetagte Menschen im Seniorenheim Heiliggeist-Stift in Erding. Elvi Reichert gibt den Bewohnern, die zum Teil keine Angehörige mehr haben, Nähe, hört ihnen zu, tröstet sie. Genau das versucht sie auch in der Corona-Krise – mit den räumlichen und sozialen Möglichkeiten, die ihr zu Verfügung stehen. Leider sind das nicht viele. Sie stellt fest: „Die Senioren im Heiliggeist-Stift leiden sehr unter der Isolation“. Und deshalb hat sich Elvi Reichert zwei Möglichkeiten überlegt.

Mehr zu Elvi Reichert


 

2020-03-23 Corona Spontanhilfen

Das Coronavirus (COVID-19) hat Bayern fest im Griff. Gerade die sogenannte Riskogruppe - Über 60-Jährige und Personen mit Vorerkrankungen - sind durch das neuartige Virus in besonderem Maße gefährdert. Im alltäglichen Leben sind sie daher nun auf Unterstützung angewiesen, so ist der Gang in den Supermarkt oder zur Poststelle mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden.

Viele Menschen engagieren sich deshalb in Spontan- und Nachbarschaftshilfen, um hilfsbedürftigen Nachbarinnen und Nachbarn unter die Arme zu greifen. Beispielhaft sollen für diese brandaktuelle Form des freiwilligen Engagements aus jedem Regierungsbezirk und dem Stadtgebiet München Initiativen vorgestellt werden.

Bildquelle: NIAID

Oberbayern

Nachbarschaftshilfe Landsberg am Lech Corona-Hilfe: Im oberbayerischen Landsberg am Lech hat die Nachbarschaftshilfe eine Corona-Hilfe gegründet. Die Engagierten haben an vielen Stellen des Ortes Plakate angebracht, auf denen genau beschrieben ist, wie die Hilfe in Anspruch genommen werden kann und welche Köpfe dahinter stecken. Nun können ältere und besonders Schutzbedürftige den Lebensmittelbringdienst in Anspruch nehmen. Über die Hotline 0173 / 26 59 897 (Montag bis Samstag 9 - 12 Uhr und 15 -17 Uhr) können über die Nachbarschaftshilfe Landsberg Bestellungen telefonisch entgegen genommen werden.

Detaillierte Inforamtionen gibt es auf der Facebookseite: https://www.facebook.com/NachbarschaftshilfeLandsberg/

Das Plakat finden Sie hier: https://www.caritas-landsberg.de/mediapool/135/1355164/data/Aushang_Nachbarschafthilfe.pdf

Niederbayern

Wir sind Deggendorf: "Wir sind Deggendorf“ und wir sind für alle da! Das ist die Initiative des Fußballvereins Türkgücü Deggendorf. Die Fußballer nutzen ihre spielfreie Zeit, um für die Deggendorfer Bürger da zu sein. Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder chronisch Kranke, die keine Angehörigen haben, können sich an den Verein wenden, um ihre Einkäufe erledigen zu lassen.
Das geht entweder über die Emailadresse: info@turkgucu-degggendorf.de

Oder die Telefonnummern:

  • 0160 98929196
  • 0176 24011246
  • 0175 1676179
  • 0151 47001907

Weitere Informationen gibt es unter der Facebook-Seite des Vereins

 

Weitere Engagements aus Niederbayern:

Rottal-Inn: Pack ma's - Freiwilligenagentur

www.pack-mas.bayern

Schwaben

Coronahilfe Donauwörth: In Donauwörth hat der junge Familienvater Christoph Schober aus Nordheim eine Nachbarschaftshilfe initiiert. Innerhalb von vier Tagen sind der Facebook-Gruppe "Coronahilfe Donauwörth - Nachbarschaftshilfe" bereits über 700 Menschen beigetreten. Wer Hilfe anbieten kann, oder wer Hilfe braucht, kann der Facebook-Gruppe beitreten und wird dann von Christoph Schober auf der entsprechenden Liste vermerkt. Es werden in der Gruppe Hilfe bei den Hausaufgaben, beim Einkaufen, bei der Kinderbetreuung, beim Kochen oder auch beim Gassi gehen mit dem Hund angeboten.

https://www.facebook.com/groups/coronahilfedon/

Oberpfalz

Seniorenmosaik: Das Seniorenmosaik im Naturpark Hirschwald bietet für Bürger der Gemeinden Schmidmühlen, Rieden, Hohenburg und Kastl sowie die Gemeinden Kümmersbruck, Ensdorf, Ebermannsdorf und Ursensollenbbei Bedarf die Möglichkeit der Lebensmittel- und Medikamentenlieferung. Das Angebot richtet sich an Erkrankte oder gefährdete Personen, die ihre Wohnung nicht verlassen können und auf Unterstützung angewiesen sind. Das Seniorenmosaik arbeitet dabei auch mit den jeweiligen Kommunen und den Nachbarschaftshilfen zusammen.

Detaillierte und strukturierte Informationen gibt es unter:

http://www.seniorenmosaik.de/news/1/559893/nachrichten/559893.html

 

Weitere Engagements aus der Oberpfalz:

Regensburg: Regensburg hilft - Nachbarschaftshilfe gegen Corona

www.regensburg.de

Mittelfranken

1. FC Nürnberg: Der 1. FC Nürnberg möchte Menschen ab 60 Jahren, Bedürftigen, Vorerkrankten, Menschen mit gesundheitlichen, körperlichen oder geistigen Einschränkungen, die zur Corona-Risikogruppe gehören und jetzt besonders auf Beistand angewiesen sind, durch Einkaufshilfe unterstützen. Die Mannschaft selbst ist in Quarantäne. Sie kann dabei nicht helfen. Aber die Club-Mitarbeiter, die nicht mit dem Team in Kontakt waren, und auch Fans des 1. FC Nürnberg kommen zum Einsatz. Ultras Nürnberg und ihr „Nordkurve für Nürnberg e. V.“ helfen beim Ausfahren der Einkäufe.

Detailierte und strukturierte Informationen gibt es unter:

https://www.fcn.de/news/artikel/die-club-einkaufshelfer/

 

Weitere Engagements aus Mittelfranken:

Lauf an der Pegnitz: Während der Corona-Krise haben viele der Tafeln in Bayern geschlossen – so zählen die angestammten Helferinnen und Helfer oftmals zur sogenannten Risikogruppe und können die Lebensmittelausgabe zurzeit nicht begleiten. Viele Menschen sind aber gerade jetzt auf Unterstützung angewiesen! In Lauf an der Pegnitz hat sich daraufhin ein breites Bündnis bestehend aus einigen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, dem Jugendrat Lauf, zweier Stadträt*innen, der Kolpingjugend Lauf und dem Schülerspielmannszug der Stadt Lauf zusammengetan und eine beeindruckende Alternative auf die Beine gestellt: Eine Nachbarschaftshilfe für Bedürftige.Per ehrenamtlichen Lieferdienst werden die Lebensmittel – freilich unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen – nun direkt zu den Menschen nach Hause gebracht.

2020 31 03 Lauf Tafel Alternative

Oberfranken

1. FC Mitwitz 1921: Die aktiven Vereinsmitglieder des 1. FC Mitwitz 1921 bieten  einen Einkaufsservice an. Das Angebot richtet sich an alle Corona-Risikopatienten, wie ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen in Mitwitz und allen Ortsteilen (Oberfranken, Landkreis Kronach). Die Bestellungen nehmen Freddy Braunersreuther (Telefon: 0173/5805932 oder Email: Freddy.Braunersreuther@web.de) und Boris Prediger (Telefon: 0160/90525103 oder Email: prebo81@gmx.de) entgegen.

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des 1. FC Mitwitz: https://www.facebook.com/1-FC-Mitwitz-1921-eV-347936332329/

 

Weitere Engagements aus Oberfranken:

Bamberg: CariThek - Bamberger Freiwilligenzentrum

https://carithek.de/corona-virus/

Pottenstein: Elisabeth-Verein Pottenstein

www.elisabeth-verein-pottenstein.de

 

Unterfranken

Helfen statt Zuschauen: In Wollbach (Landkreis Rhön-Grabfeld) will die Jugend unter dem Motto "Helfen statt Zuschauen" in den nächsten Wochen ihre freie Zeit nutzen, um für Mitmenschen da zu sein. Initiiert hat die Aktion das "Räumle Wollbach" - eine Vereinigung von rund 20 volljährigen Jugendlichen. Wer aufgrund des Alters oder aus sonstigen Gründen zur Risikogruppe zählt, allgemein auf Unterstützung angewiesen ist oder wer sich in Quarantäne befindet, kann sich an die Räumle-Gruppe wenden.

Neben den Aushängen in den Schaukästen werden Handzettel in die Haushalte getragen, sodass die Aktion alle Bewohner erreicht.

Unkomplizierten Kontakt können Hilfsbedürftige über Linus Reder aufnehmen:

Telefon.: 0151/15422325 oder per Email: raeumle.hilft@web.de

 

Weitere Engagements aus Unterfranken:

Güntersleben: Corona Nachbarschaftshilfe Güntersleben

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Stadtgebiet München

Münchner Freiwillige - WIR - helfen: Der Verein "Münchner Freiwillige - WIR - helfen", der sich für Flüchtlinge engagiert, hat die Spontanhilfe-Hotline Corona ins Leben gerufen. Die Hotline nimmt Bedarfe für kleinere Besorgungen für Lebensmittel, kleinere Besorgungen für Drogerieartikel, Beschaffung von Medikamenten auf Rezept und das Aufgeben von dringlicher Post entgegen. Unter 089 46132983 kann die Hotline von Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr erreicht werden.

Weitere strukturierte und detaillierte Informationen gibt es unter dem Link: https://www.muenchner-freiwillige.de/helfen.html


 

25. Februar 2020 – Ehrenamt in familiärer Atmosphäre!

2020-02-25 Eadw Giggalesbronzer Schaubild

Als 1987 die „Giggalesbronzer“ aus Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm gegründet wurden, war Guggenmusik in Bayern noch unbekannt. Die Tradition stammt aus dem alemannischen Raum und ist eine stark rhythmisch unterlegte und speziell „falsch“ gespielte Blasmusik, die im Fasching ertönt. Früher wurde sogar auf verbeulten, selbst gebastelten Fantasie-Instrumenten, Gießkannen oder Ofenrohren gespielt. Wir haben mit Organisator und Leiter der Giggalesbronzer, Philipp Hofmann, gesprochen.

 

Mehr zu den Giggalesbronzer finden Sie hier!


 

21. Februar 2020 – Verein mit Alleinstellungsmerkmal

Was wäre der Fasching ohne seine närrischen Vereine? Nur halb so bunt. Aber nicht nur Faschingsvereine oder – gesellschaften machen die närrische Zeit zu etwas Besonderem. In Kipfenberg ist der Kulturverein „Die Fasenickl“ beheimatet. An Fasching ist er mit den Fasenickeln, der Garde und dem Prinzenpaar aktiv und zwischen Aschermittwoch und 11. November gestaltet er das kulturelle Leben in Kipfenberg, erhält historische Gewänder und macht diese der Öffentlichkeit durch das Betreiben eines Museums zugänglich. Den Brauch des Fasenickllaufens stellt der Verein zudem auch außerhalb der Fastnachtszeit dar. Die Figur Fasenickl hat ein Alleinstellungsmerkmal in der oberbayerischen Region, da sie eigentlich zu den alemannischen Figuren zählt, die überwiegend im südwestdeutschen Raum und in der Schweiz zu finden sind. Wir haben uns mit Andreas Obermeier, Vorsitzender von „Die Fasenickl“ unterhalten.

Mehr zu Die Fasenickl e.V. finden Sie hier!


 

19. Februar 2020 - Einmal infiziert, immer begeistert!

 

2020-02-19 Eadw Manschuko Schaubild

Der Fasching ist bunt, fröhlich und er fördert durch den Frohsinn den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Jedoch wäre der Fasching wahrscheinlich nur halb so bunt, wenn sich nicht so viele Menschen in Faschingsvereinen engagieren würden. Denn diese Vereine erwecken die närrische Zeit erst recht zum Leben. Das bedeutet aber nicht, dass die Arbeit nur in der heißen Phase des Faschings stattfindet. Faschingsvereine wie „Manschuko e.V.“ arbeiten das ganze Jahr über. Die Mitglieder machen gerade die Arbeiten über das Tanzen hinaus mit viel Hingabe und Freude. Sie sagen über sich selbst: „Im Präsidium und Komitee sind oft frühere aktive Tänzer oder Prinzenpaare. Manschuko ist in dieser Hinsicht wie ein Virus: Einmal infiziert, immer begeistert.“

Mehr zu Manschuko e.V. finden Sie hier!


 

24. Dezember 2019 - Mundart in der Kirche

2019-12-24 Eadw Weihnachten

Mundart wieder mehr mit Leben füllen - das haben sich viele Frauen und Männer in Bayern zum ZIel gesetzt. Egal ob Oberbairisch, Schwäbisch, Fränkisch, Niederbayerisch oder Oberpfälzerisch, Bayerns Dialekte sind bunt und vielfältig. Eine ganz besondere Form des Engagements für den Erhalt der Mundarten stellen wir Euch am heutigen 24. Dezember vor: den ökumenischen "Arbeitskreis MundArt in der Kirche"!

Mehr zum ökumenischen „Arbeitskreis MundArt in der Kirche“


 

2019-12-16 Eadw Laufener Spielmannszugschaubild

17. Dezember 2019 - Schülerspielmannszug der Stadt Lauf

Nicht mehr lange, dann ist endlich Weihnachten! Zur Einstimmung auf die Tage im Kreise unserer Liebsten präsentieren wir heute eine Form des Bürgerschaftlichen Engagements, das uns auch - aber nicht nur - die Adventszeit versüßt: unsere Spielmannszüge! Exemplarisch wollen wir den Schülerspielmannszug der Stadt Lauf a.d. Pegnitz vorstellen. Wir haben uns mit Julia Hacker, der musikalischen Leitung des Spielmannszuges unterhalten:

Interview mit Julia Hacker


 

12. Dezember 2019 - Erfahrung ist ein wertvoller Schatz!

2019-12-12 Aktivsenioren

Generationenübergreifendes Arbeiten und Lernen – heutzutage vielerorts leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Viel zu oft bleiben Jüngere und Ältere unter ihresgleichen, ein Austausch zwischen den Generationen findet immer seltener statt. Nicht so bei den AKTIVSENIOREN BAYERN e.V.! Sie helfen in ihrem Ruhestand kleinen und mittleren Unternehmen während der Gründungsphase, machen zusammen mit Schulen, Lehrern und Eltern die Jugend fit für die berufliche Zukunft und unterstützen gemeinnützige Organisationen und Träger von Sozialeinrichtungen.

Exemplarisch für die AKTIVSENIOREN BAYERN e.V. wollen wir Martina Fuhrmann vorstellen, die sich für die Region Niederbayern und den Landkreis Freising verantwortlich zeichnet.

Mehr zu Martina Fuhrmann und den AKTIVSENIOREN BAYERN e.V.


 

27. November 2019 - Nachhaltigkeit neu gedacht

2019-11-27 Eadw Rehab Public Gesamt

Die Themen "Nachhaltigkeit", "Klima" und "Umweltschutz" sind in aller Munde, kaum ein Freitag vergeht, an dem nicht unter dem Banner von "Fridays for future" demonstriert wird. Neben der klassischen Demonstration gibt es noch weitere Formen, welche für einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft eintreten.

Mit rehab republic e.V. aus München stellen wir Euch heute eine innovative Form Bürgerschaftlichen Engagements vor, deren Vision es ist, "dass alle Lebewesen glücklich auf der Erde leben, sich gegenseitig respektieren und genug für alle da ist". Wie sie diesem Ziel Schritt für Schritt näher kommen wollen, lest Ihr hier:

Mehr zu rehab republic

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20. November 2019 - Junges Engagement im Reparatur Café

2019-11-19 Eadw Klügel Gesamt

Was tun, wenn der Wecker nicht mehr funktioniert, das Handy streikt oder die Mikrowelle nicht mehr funktioniert? Wegwerfen und was neues kaufen? Nein, das Reparatur Café "gradscht und gricht" in Cham schafft hier Abhilfe. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich hier um defekte Haushaltsgeräte und bieten älteren Menschen Crash-Kurse hinsichtlich des Umgangs mit dem Smartphone.

Beispielhaft für diese Form des Bürgerschaftlichen Engagements stellen wir diesmal den 17-jährigen Lukas Klügel vor.

Mehr zum Engagement von Lukas


 

13. November 2019 - Die Narren sind los!

2019-11-13 Eadw Fgeichstätt

Am vergangenen Montag war es wieder so weit: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen! Fortan treiben wieder tausende Närrinnen und Narren ihr Unwesen und sorgen vielerorts für Heiterkeit in den grauen Herbst- und Wintertagen.

Das Kulturgut "Fasching" ist für viele Regionen Bayerns gar identitätsstiftend, könnte aber nicht ohne das starke ehrenamtliche Engagement in den Faschingsgilden, -Vereinen und -Gesellschaften funktionieren! Ohne die zahlreichen Freiwilligen keine Prunksitzungen, Umzüge oder auch keinen Kinderfasching.

Exemplarisch für dieses Engagement wollen wir Euch heute die Faschingsgesellschaft Eichstätt vorstellen, die heuer gar ihr 70. Jubiläum feiert! Wir gratulieren!

Mehr zur Faschingsgesellschaft Eichstätt hier


 

24. Oktober 2019 - Büchereileiterin aus Leidenschaft

Frau Rita Walker-Ruppert neben dem Logo der Gemeindebücherei Frensdorf

Über 1000 Büchereien werden vom Sankt Michaelsbund bei ihrer Arbeit unterstützt - eine mehr als stolze Zahl. Ohne Bayerns ältesten Büchereiverband könnten wir hierzulande dementsprechend nicht auf ein so intaktes Netz an Büchereien vor Ort zurückgreifen. Doch eines wird dabei oft vergessen: Es sind die Ehrenamtlichen, die den Betrieb in den Dörfern und Städten am Laufen halten - wohlgemerkt in ihrer Freizeit und zwar ohne Bezahlung.

Wir haben uns mit Rita Walker-Ruppert (56) unterhalten, Studienrätin im Förderschuldienst und ehrenamtliche Leiterin der Gemeindebücherei Frensdorf im Landkreis Bamberg.

Mehr zu unserem Ehrenamt der Woche


 

14. Oktober 2019 - Familien vor Ort stärken - und das ehrenamtlich!

2019-10-14 Familienförderverein Burggen

Studien zeigen, dass Frauen in Führungspositionen - ganz gleich ob in der Wirtschaft oder im Ehrenamt - in geringerem Maße als Männer vertreten sind. Beim Familienförderverein Burggen e.V. denkt man unweigerlich an den Spruch "die Ausnahme bestätigt die Regel"!

Wir haben uns mit den vier Damen des Vorstandes unter anderem über deren Aufgaben und aktuelle Entwicklungen im Bürgerschaftlichen Engagement unterhalten:

Lest selbst!

Ehrenämter des Jahres 2018

Ehrenämter des Jahres 2019

Menschen des Monats – bis Februar 2019

Aktuelle Termine

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